Finanzieller Überblick
Übersicht
Die folgende Erörterung der finanziellen Lage und des betrieblichen Ergebnisses von Basilea Pharmaceutica AG und ihrer Tochtergesellschaften sollte zusammen mit der Konzernjahresrechnung, welche gemäss US GAAP erstellt wurde, sowie dem Anhang zur Konzernjahresrechnung, die in diesem Geschäftsbericht enthalten sind, gelesen werden. Diese Erörterung enthält zukunftsorientierte Aussagen, die auf Annahmen über den künftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft beruhen, der mit Risiken und Ungewissheiten verbunden ist. Die tatsächlichen Ergebnisse der Gesellschaft können von den Ergebnissen, von denen bei diesen zukunftsorientierten Aussagen ausgegangen wurde, erheblich abweichen.
Basilea Pharmaceutica AG ist ein integriertes biopharmazeutisches Unternehmen mit Tätigkeiten im Bereich Forschung, Entwicklung und Vorbereitung der Vermarktung von neuartigen Medikamenten zur Behandlung von Krankheiten im Krankenhaus- und Facharztumfeld, für die es bisher nur ungenügende oder keine Behandlungsmöglichkeiten gibt. Basileas voll integrierter Forschungs- und Entwicklungsbetrieb konzentriert sich gegenwärtig auf neue Antibiotika und Antimykotika zur Bekämpfung von Arzneimittelresistenzen sowie auf die Entwicklung von dermatologischen Medikamenten.
Die Gesellschaft hat gegenwärtig zwei Produkte im Marktzulassungsverfahren: Ceftobiprol, ein Cephalosporin-Antibiotikum mit breitem Wirkspektrum und Wirksamkeit gegen MRSA, das in Zusammenarbeit mit Johnson & Johnson entwickelt wird, und Alitretinoin, ein orales Retinoid zur Behandlung von Patienten mit chronischen Handekzemen, die nicht auf topische Steroide ansprechen. Isavuconazol, ein neuartiges Antimykotikum mit breitem Wirkspektrum zur Behandlung von schweren invasiven Pilzinfektionen befindet sicht in der Phase III der klinischen Entwicklung.
Im Geschäftsjahr 2007 investierte die Gesellschaft CHF 115.7 Mio. in die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Marktzulassungs-anträge für Alitretinoin sowie der Durchführung der Phase III der klinischen Tests von Alitretinoin und von Isavuconazol. Zudem beinhalten die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Geschäftsjahr 2007 einen Betrag in Höhe von CHF 11.4 Mio. im Zusammenhang mit der Herstellung von pharmazeutischem Material, das unter der Voraussetzung einer Marktzulassung für die Vermarktung eines der Produkte verwendet werden könnte. Der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand betrug im Jahr 2007 CHF 29.0 Mio. und beinhaltet Aufwendungen für die Errichtung einer internationalen Vertriebsorganisation. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2007 Umsatzerlöse in Höhe von CHF 7.9 Mio. (2006: CHF 7.2 Mio.), wovon sich CHF 6.6 Mio. auf die Auflösung von unrealisertem Ertrag im Zusammenhang mit den von Johnson & Johnson erhaltenen Abschlags- und Meilensteinzahlungen für Ceftobiprol beziehen (2006: CHF 5.2 Mio.).
Die Gesellschaft erhielt im Geschäftsjahr 2007 weitere Meilensteinzahlungen in Höhe von CHF 36.4 Mio. im Zusammenhang mit den Einreichungen von Marktzulassungsanträgen für Ceftobiprol in den USA und Europa. Die
Zahlungen werden als unrealisierter Ertrag verbucht und werden über die
verbleibende Laufzeit der Lizenzvereinbarung als Umsatzerlöse realisiert. Darüber hinaus führte die Gesellschaft eine Folgeplatzierung im März 2007 durch und erhielt in diesem Zusammenhang Nettoerlöse in Höhe von CHF 310.1 Mio.
Die liquiden Mittel und kurzfristigen Finanzanlagen betrugen zum 31. Dezember 2007 CHF 424.8 Mio. im Vergleich zu CHF 176.6 Mio. zum Jahresende 2006.
Betriebliches Ergebnis
Die folgende Aufstellung zeigt das konsolidierte Ergebnis der Geschäftsjahre 2007 und 2006.

Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse in 2007 beziehen sich im wesentlichen auf die Abschlags- und Meilensteinzahlungen, die die Gesellschaft im Rahmen der Lizenzvereinbarung mit Johnson & Johnson für Ceftobiprol erhielt. Diese Abschlags- und Meilensteinzahlungen wurden als unrealisierter Ertrag verbucht und werden linear über die verbleibende Laufzeit des Lizenzvertrags als Umsatzerlöse realisiert. Im Geschäftsjahr 2007 realisierte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von CHF 6.6 Mio. (2006: CHF 5.2 Mio.) im Zusammenhang mit diesen Abschlags- und Meilensteinzahlungen. Zudem realisierte die Gesellschaft Umsatzerlöse im Zusammenhang mit Dienstleistungen, die die Gesellschaft für ihren Partner Johnson & Johnson erbrachte.
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand betrug CHF 115.7 Mio. im Jahr 2007 und entsprach 80% des gesamten Betriebsaufwands (2006: 87%).
Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Jahr 2007 sind im wesentlichen im Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Marktzulassungsanträge für Alitretinoin sowie der Durchführung der Phase III der klinischen Tests von Alitretinoin und Isavuconazol angefallen. Darüber hinaus beinhalten die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Geschäftsjahr 2007 einen Betrag in Höhe von CHF 11.4 Mio. im Zusammenhang mit der Herstellung von pharmazeutischem Material, das unter der Voraussetzung einer Marktzulassung für die Vermarktung eines der Produkte verwendet werden könnte. Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Geschäftsjahr 2007 beinhalten ausserdem Aufwendungen aus aktienbasierter Vergütung in Höhe von CHF 8.0 Mio. (2006: CHF 6.1 Mio.), die im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund des erhöhten Verkehrswerts (fair value) der Aktienoptionen anstiegen. Zudem fielen Aufwendungen im Zusammenhang mit den Forschungsprojekten der Gesellschaft an.
Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwand für die Dienstleistungen Dritter in Verbindung mit klinischen Studien und Forschungsprojekten, Kosten für die Herstellung von Wirksubstanzen, die für solche Studien und Projekte benötigt werden, Personalaufwand für die Mitarbeiter im Forschungs- und Entwicklungsbereich der Gesellschaft sowie Abschreibungen von Geräten, die für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten eingesetzt werden. Zudem beinhalten die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen Aufwendungen für pharmazeutisches Material, das vor Erhalt einer Marktzulassung bzw. bevor eine Marktzulassung vernünftigerweise erwartet werden darf, hergestellt wird, und das für die Vermarktung verwendet werden könnte.
Verwaltungs- und allgemeiner Aufwand
Der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand belief sich auf CHF 29.0 Mio. oder ca. 20% (2006: 13%) des gesamten Betriebsaufwands im Jahr 2007. Der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand im Geschäftsjahr 2007 beinhaltet Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung in Höhe von CHF 5.7 Mio.
(2006:
CHF 3.9 Mio.), die im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund des erhöhten Verkehrswerts der Aktienoptionen anstiegen.
Der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand enthält hauptsächlich Aufwendungen für die Verkaufs- und Marketingabteilung, die Geschäftsleitung, die Finanz-, Personal-, Unternehmensentwicklungs-, Lizenzierungs- und Investor-Relationsabteilung, inklusive Personalaufwand für diese Funktionen. Der Verwaltungs- und allgemeine Aufwand beinhaltet zudem Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Aufbau einer internationalen Vertriebsorganisation. Im Geschäftsjahr 2007 gründete die Gesellschaft in diesem Zusammenhang Tochtergesellschaften in den USA, Kanada, Grossbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Dänemark und Frankreich.
Netto-Finanzergebnis
Das Netto-Finanzergebnis stieg 2007 auf CHF 9.7 Mio. im Vergleich zu CHF 2.8 Mio. im Jahr 2006. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf den Anstieg der verfügbaren Mittel im Zusammenhang mit den Nettoerlösen aus der Folgeplatzierung der Gesellschaft im März 2007 zurückzuführen. Darüber hinaus stiegen die Zinssätze für Anlagen in Schweizer Franken im Geschäftsjahr im Vergleich zu 2006 weiter an.
Steuern
Aufgrund der bisherigen Verluste hat die Gesellschaft keine Ertragssteuern gezahlt.
Liquiditäts- und Kapitalausstattung
Zum Zeitpunkt der Gründung standen Basilea aufgrund der anfänglichen Kapitalausstattung durch Roche liquide Mittel in Höhe von CHF 206.0 Mio. zur Verfügung. Im Juni 2003 führte Basilea eine Kapitalerhöhung durch, bei der die Gesellschaft durch Ausgabe neuer Aktien im Rahmen einer Privatplatzierung einen Nettoerlös von CHF 20.7 Mio. erzielte. Im März 2004 gab Basilea 2.1 Millionen Namenaktien im Zusammenhang mit dem Börsengang aus und erzielte einen Nettoerlös von
CHF 192.8 Mio. Seit 2005 erhielt die Gesellschaft Zahlungen von insgesamt CHF 139.3 Mio. im Rahmen ihrer Lizenzvereinbarung mit Johnson & Johnson. Im März 2007 gab Basilea 1.4 Mio. Namenaktien im Zusammenhang mit einer Folgeplatzierung aus und erhielt Nettoerlöse in Höhe von CHF 310.1 Mio. In den Geschäftsjahren 2007 und 2006 erzielte die Gesellschaft zudem Erlöse aus der Ausgabe von Aktien
im Zusammenhang mit Ausübungen von Aktienoptionen im Betrag von
CHF 23.8 Mio. bzw.
CHF 21.1 Mio.
Die Gesellschaft verwendete ihre Finanzmittel im Geschäftsjahr 2007 hauptsächlich für die operative Geschäftstätigkeit, insbesondere für die Forschungs- und Entwicklungsprojekte und die Errichtung einer internationalen Vertriebsorganisation. Zum 31. Dezember 2007 beliefen sich die verfügbaren liquiden Mittel und kurzfristigen Finanzanlagen auf CHF 424.8 Mio.
Gemäss Anlagerichtlinie der Gesellschaft werden die verfügbaren Mittel in Finanzanlagen mit geringem Risiko, wie z.B. verzinsliche Festgelder, Obligationen und andere schuldrechtliche Wertpapiere, angelegt. Zum 31. Dezember 2007 waren CHF 255.0 Mio. bei Banken in kurzfristigen Festgeldern in Schweizer Franken angelegt.
Ausser den Investitionen, die im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit anfallen, ist die Gesellschaft bisher keine Verpflichtungen für wesentliche Investitionen eingegangen und plant auch gegenwärtig keine solchen Investitionen.
Der Finanzbedarf der 100-prozentigen und voll konsolidierten Tochtergesellschaften von Basilea wird ausschliesslich von der Gesellschaft gedeckt. Keine der Tochtergesellschaften hatte zum 31. Dezember 2007 wesentliche offene Finanzverbindlichkeiten gegenüber Dritten.
Massgebliche Rechnungslegungsgrundsätze
Die Konzernjahresrechnung der Gesellschaft wurde gemäss US GAAP erstellt. Bei der Erstellung der Konzernjahresrechnung muss die Geschäftsleitung Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die sowohl die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten als auch die Erläuterungen zu bedingten Vermögenswerten und Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag, sowie die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen während des Berichtszeitraums beeinflussen. Diese Schätzungen basieren auf bestem Wissen der Geschäftsleitung und auf der Kenntnis von aktuellen Ereignissen
sowie von Massnahmen, die die Gesellschaft in Zukunft einleiten kann. Die tatsächlichen Ergebnisse können letztlich jedoch von diesen Schätzungen abweichen.
Die Abschlags- und Meilensteinzahlungen, die die Gesellschaft im Rahmen der Lizenzvereinbarung für Ceftobiprol erhielt, wurden als unrealisierter Ertrag verbucht und werden gemäss dem Rechnungslegungsgrundsatz zur Umsatzrealisierung der Gesellschaft linear über die verbleibende Vertragslaufzeit verteilt.
Die Gesellschaft wendet das Statement of Financial Accounting Standards („SFAS“) Nr. 123R im Zusammenhang mit der Verbuchung von aktienbasierter Vergütung an. Als Folge werden Aktienoptionen basierend auf ihrem Verkehrswert zum Gewährungsdatum bemessen. Die Gesellschaft verbuchte Aufwendungen für aktienbasierte Vergütung im Geschäftsjahr 2007 in Höhe von insgesamt CHF 13.7 Mio. (2006: CHF 10.0 Mio.).
Für weitere Informationen zu den Rechnungslegungsgrundsätzen der Gesellschaft wird auf die Konzernjahresrechnung verwiesen, die sich an anderer Stelle in diesem Geschäftsbericht befindet.
Wechselkursrisiko
Die Berichtswährung der Gesellschaft ist der Schweizer Franken. Neben den Aufwendungen in Schweizer Franken entstehen der Gesellschaft auch Ausgaben in fremden Währungen, insbesondere in Euro, US-Dollar, britischen Pfund Sterling, kanadischen Dollar, dänischen Kronen und chinesischen Yuan Renminbi. Obwohl die Gesellschaft der Auffassung ist, dass sie derzeit keinem besonders hohen Wechselkursrisiko ausgesetzt ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich ungünstige Entwicklungen des Wertes des Schweizer Frankens wesentlich und negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Zukunftsaussichten der Gesellschaft auswirken könnten.
Da die Tochtergesellschaften von Basilea ihren Sitz hauptsächlich ausserhalb der Schweiz haben, wird der Wert der Aktiva und Passiva dieser Tochtergesellschaften bei der Erstellung des Konzernab-schlusses in Schweizer Franken umgerechnet. Der Wert dieser Aktiva und Passiva unterliegt daher Wechselkursschwankungen. Aufgrund des relativ niedrigen Buchwerts der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten der Tochtergesellschaften wird das Wechselkursrisiko, dem die Gesellschaft in diesem Zusammenhang ausgesetzt ist, allerdings als nicht hoch eingestuft.
Aktuelle Entwicklungen
eit dem 31. Dezember 2007 sind keine wesentlichen negativen Änderungen der geschäftlichen oder der finanziellen Lage der Gesellschaft eingetreten.
Bericht des unabhängigen Konzernprüfers

Bericht des Konzernprüfers an die Generalversammlung der
Basilea Pharmaceutica AG, Basel
Als Konzernprüfer der Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften haben wir die Konzernbilanzen zum 31. Dezember 2007 und 2006, die entsprechenden Konzern-Erfolgsrechnungen, Konzern-Kapitalflussrechnungen, Veränderungen des Eigenkapitals im Konzern und die Konzernanhänge für die dann abgeschlossenen Geschäftsjahre geprüft. Diese konsolidierten Jahres-rechnungen wurden gemäss den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (accounting principles generally accepted in the United States of America) erstellt, wie in Erläuterung 1 beschrieben.
Für die Konzernjahresrechnungen ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen nach schweizerischem Recht hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.
Unsere Prüfungen erfolgten nach den Schweizer Prüfungsstandards sowie nach den US-amerikanischen Prüfungsgrundsätzen (auditing standards generally accepted in the United States of America), wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Konzernjahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Konzernjahresrechnungen mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Konzernjahresrechnungen als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfungen eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bilden.
Gemäss unserer Beurteilung stellen die oben genannten Konzernjahresrechnungen die finanzielle Lage (Vermögens-, Finanz- und Ertragslage) der Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften für die am 31. Dezember 2007 und 2006 abgeschlossenen Geschäftsjahre in allen wesentlichen Belangen angemessen in Übereinstimmung mit den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen (accounting principles generally accepted in the United States of America) dar und entsprechen dem massgebenden schweizerischen Gesetz.
Wir empfehlen, die vorliegende Konzernjahresrechnung zu genehmigen.
PricewaterhouseCoopers AG
Ralph R. Reinertsen Raphael H. Rutishauser
Leitender Revisor
Basel, 31. Januar 2008

Konzernjahresrechnung
Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften
Konzernbilanzen zum 31. Dezember 2007 und 2006 (in CHF)

Diese Jahresrechnung sollte zusammen mit dem Anhang gelesen werden.
Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften
Konzern-Erfolgsrechnungen für die am 31. Dezember 2007 und 2006
endenden Geschäftsjahre (in CHF)

Diese Jahresrechnung sollte zusammen mit dem Anhang gelesen werden.
Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften
Konzern-Kapitalflussrechnungen für die am 31. Dezember 2007 und
2006 endenden Geschäftsjahre (in CHF)

Diese Jahresrechnung sollte zusammen mit dem Anhang gelesen werden.
Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften
Nachweis zu Veränderungen des Eigenkapitals im Konzern zum 31. Dezember 2007 und 2006 (in CHF, ausser Anzahl Aktien)

Diese Jahresrechnung sollte zusammen mit dem Anhang gelesen werden.
Basilea Pharmaceutica AG und Tochtergesellschaften
Anhang zur Konzernjahresrechnung (alle Beträge in CHF)
1 Überblick über wichtige Rechnungslegungsgrundsätze
Geschäftszweck und Geschichte
Basilea Pharmaceutica AG, Basel, Schweiz („Basilea“), mit ihren Tochtergesellschaften (zusammen “die Gesellschaft“) ist ein integriertes biopharmazeutisches Unternehmen, tätig im Bereich der Forschung, Entwicklung und Vorbereitung der Vermarktung von neuartigen Medikamenten zur Behandlung von bakteriellen und Pilzinfektionen sowie Hautkrankheiten. Die Gesellschaft wurde im Oktober 2000 gegründet.
Im Geschäftsjahr 2007 gründete Basilea Tochtergesellschaften in den USA, Kanada, Grossbritannien, Deutschland, Italien, Spanien, Dänemark und Frankreich im Zusammenhang mit dem Aufbau einer internationalen
Vertriebs- und Marketingorganisation. Diese Tochtergesellschaften sind zu 100% im Besitz der Basilea und werden voll konsolidiert.
Basilea hält zudem 100% der Anteile an BPh Investitionen AG, Baar, Schweiz, einer Holdinggesellschaft, die wiederum 100% der Anteile an Basilea Pharmaceutica China Ltd., Haimen, China, hält, welche Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen für die Bereitstellung von chemischen Substanzen erbringt. Sowohl BPh Investitionen AG als auch Basilea Pharmaceutica
China Ltd. werden voll konsolidiert.
Grundlage zur Erstellung der Konzernjahresrechnung
Die Konzernjahresrechnung der Gesellschaft wird im Einklang mit den
US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen („US GAAP“) erstellt. Die Konzernjahresrechnung wird in Schweizer Franken (CHF) erstellt.
Die Gesellschaft nahm Umgliederungen von immateriellen Vermögensgegenständen und sonstigem Ertrag in der Vergleichsperiode in der Konzernbilanz, Konzernerfolgsrechnung und Konzernkapitalflussrechnung vor, um die Darstellung an die der Berichtsperiode anzupassen.
Konsolidierungsgrundsätze
Konsolidiert werden Tochterunternehmen, an denen Basilea mittelbar oder unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung hält. Beteiligungen, bei denen die Gesellschaft einen wesentlichen, jedoch keinen beherrschenden Einfluss ausübt (in der Regel zwischen 20 und 50% der Stimmrechte), werden nach der Equity-Methode erfasst. Beteiligungen, bei denen die Gesellschaft keinen wesentlichen Einfluss ausübt (im Allgemeinen Anteile von unter 20% der Stimmrechte), werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Konzerninterne Salden sowie konzerninterne Lieferungen und Leistungen werden im Rahmen der Konsolidierung gegeneinander aufgerechnet.
Verwendung von Schätzungen
Bei der Erstellung der Konzernjahresrechnung nach US GAAP muss die Geschäftsleitung Schätzungen vornehmen und Annahmen treffen, die sowohl die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten als auch die Erläuterungen zu bedingten Vermögenswerten und Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag, sowie die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen während des Berichtszeitraums beeinflussen. Diese Schätzungen basieren auf bestem Wissen der Geschäftsleitung und auf der Kenntnis von aktuellen Ereignissen sowie von Massnahmen, die die Gesellschaft in Zukunft einleiten kann. Die tatsächlichen Ergebnisse können letztlich jedoch von diesen Schätzungen abweichen.
Liquide Mittel
Alle kurzfristig in Bargeld umwandelbaren Finanzanlagen mit einer ursprünglichen Laufzeit von bis zu drei Monaten werden als liquide Mittel ausgewiesen.
Fremdwährungen
Transaktionen in Fremdwährungen werden mit den zum Datum der Transaktionen geltenden Wechselkursen verbucht. Gewinne und Verluste aus solchen Transaktionen und aus der Umrechnung von in Fremdwährungen ausgewiesenen monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten werden in der Erfolgsrechnung verbucht.
Zu Konsolidierungszwecken werden Erträge, Aufwendungen und Kapitalflüsse mit den während der Periode geltenden durchschnittlichen Wechselkursen umgerechnet. Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit dem am Ende der Periode geltenden Kurs umgerechnet. Die sich daraus ergebende Umrechnungsdifferenz wird als sonstiger Bestandteil des Gesamtergebnisses (other comprehensive income/loss) im Eigenkapital verbucht.
Kurzfristige Finanzanlagen
Zu den kurzfristigen Finanzanlagen gehören Termingelder bei Banken mit ursprünglichen Laufzeiten von mehr als drei Monaten und einer verbleibenden Laufzeit von bis zu zwölf Monaten. Diese Anlagen werden zu Anschaffungskosten, die ungefähr dem Verkehrswert entsprechen, bilanziert. Gewinne und Verluste aus solchen Finanzanlagen werden als Teil des „Übrigen Finanzergebnisses“ in der Erfolgsrechnung ausgewiesen.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden nach Berücksichtigung einer Wertberichtigung auf zweifelhafte Forderungen zum realisierbaren Wert bilanziert.
Vorräte
Kosten im Zusammenhang mit der Herstellung von Vorräten werden als Forschungs- und Entwicklungsaufwand verbucht bis zum Zeitpunkt der Erteilung der Marktzulassung bzw. bis vernünftigerweise eine Marktzulassung erwartet werden kann. Zum 31. Dezember 2007 bilanzierte die Gesellschaft keine Vorräte. Im Geschäftsjahr 2007 verbuchte die Gesellschaft Forschungs- und Entwicklungsaufwand in Höhe von CHF 11.4 Mio. im Zusammenhang mit der Herstellung von pharmazeutischem Material, welches in Abhängigkeit einer Marktzulassungserteilung für die Vermarktung eines Produktkandidaten verwendet werden könnte. Im Geschäftsjahr 2006 wurden keine entsprechenden Aufwendungen verbucht.
Sachanlagen
Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich der kumulierten Abschreibung erfasst. Die Abschreibung erfolgt linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, die rund 20 Jahre für Gebäude, 5 Jahre für Ausrüstungsgegenstände für Forschung und Entwicklung, 3-5 Jahre für Mobiliar und Büroausstattung (überwiegend 3 Jahre) und 3 Jahre für IT Hardware beträgt. Gebäudemassnahmen an gemieteten Geschäftsräumen werden über 5-10 Jahre bzw. die Mietdauer abgeschrieben, je nachdem, welche Dauer kürzer ist. Grundstücksnutzungsrechte werden über die Dauer der Gewährung des Rechts abgeschrieben.
Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände mit bestimmter Nutzungsdauer bestehen hauptsächlich aus erworbener oder entwickelter Software, die für interne Nutzung bestimmt ist. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben, welche für Software 3 Jahre beträgt.
Wertminderung von langlebigen Wirtschaftsgütern
Sollten Ereignisse oder geänderte Umstände darauf hindeuten, dass die ausgewiesenen Werte nicht realisierbar sind, bewertet die Gesellschaft ihre langlebigen Wirtschaftsgüter, inklusive Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, im Hinblick auf eine potenzielle Wertminderung. Eine Wertminderung wird dann ausgewiesen, wenn eine Überprüfung der potenziellen Wertminderung ergibt, dass die Summe künftiger nicht abgezinster Kapitalflüsse, die sich laut den Erwartungen aus der Verwendung und der möglichen Veräusserung des Vermögensgegenstandes ergibt, niedriger ist als der Wert, zu dem der betreffende Vermögensgegenstand bilanziert ist. In diesem Fall wird eine Wertminderung bis zu derjenigen Höhe angesetzt, in welcher der Buchwert des Vermögensgegenstandes dessen Verkehrswert überschreitet.
Leasingverträge
Im Rahmen eines Finanzierungsleasings angeschaffte Sachanlagen werden zum Barwert der Mindestleasingraten oder zum Verkehrswert angesetzt, je nachdem, welcher Wert niedriger ist. Diese Vermögenswerte werden über die Nutzungsdauer der Sachanlagen oder über die Laufzeit des Leasingvertrags abgeschrieben, je nachdem, welche Dauer kürzer ist.
Umsatzerlöse
Die Gesellschaft verbucht Umsatzerlöse, sofern die Bedingungen des Staff Accounting Bulletin („SAB“) Nr. 101, ergänzt durch SAB Nr. 104, erfüllt sind, d.h. eine Vereinbarung zustande gekommen ist, der Preis festgelegt oder bestimmbar ist, die Zahlung wahrscheinlich ist und die Dienstleistung erbracht oder die Lieferung stattgefunden hat. Für Verträge mit mehreren
Leistungskomponenten verbucht die Gesellschaft Umsatzerlöse getrennt für jede Leistungskomponente in Übereinstimmung mit Emerging Issues Task Force („EITF“) Issue Nr. 00-21. Die Gesellschaft verbucht Umsatzerlöse exklusive Umsatz- und Mehrwertsteuer.
Umsatzerlöse aus nicht rückzahlbaren Abschlags- und Meilensteinzahlungen im Rahmen von Lizenzvereinbarungen, aus denen der Gesellschaft eine zukünftige Leistungspflicht entsteht, werden über die geschätzte Dauer der Leistungserbringung oder Vertragslaufzeit verteilt, in Abhängigkeit der Bestimmungen des Vertrages. Leistungsabhängige Meilensteinzahlungen werden als Umsatz realisiert, wenn der entsprechende Meilenstein erreicht ist und für die Gesellschaft keine weitergehenden Verpflichtungen im Zusammenhang mit dieser Meilensteinzahlung bestehen. Soweit die Gesellschaft Zahlungen, inklusive nicht rückzahlbarer Zahlungen, erhält, die den realisierten Umsatz übersteigen, wird der übersteigende Betrag als unrealisierter Ertrag verbucht, bis die Umsatzrealisierung stattgefunden hat.
Erlöse aus von der Gesellschaft erbrachten Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen werden auf der Grundlage der Leistungspflicht des zugrunde liegenden Vertrags verbucht.
Forschungs- und Entwicklungsaufwand
Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand wird zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand verbucht. Geräte für Forschung und Entwicklung, die künftig auch alternativ genutzt werden können, werden aktiviert und über die entsprechende Nutzungsdauer abgeschrieben.
Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwand für die Dienstleistungen Dritter in Verbindung mit klinischen Studien und Forschungsprojekten, Kosten für die Herstellung von Wirksubstanzen, die für solche Studien und Projekte benötigt werden, Personalaufwand für die Mitarbeiter in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Abschreibungen von Geräten, die für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten eingesetzt werden. Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand beinhaltet zudem Aufwendungen im Zusammenhang mit der Herstellung von pharmazeutischem Material, welches vor Erhalt einer Marktzulassung bzw. bevor die Erteilung der Marktzulassung vernünftigerweise erwartet werden kann, hergestellt wurde, und welches in Abhängigkeit einer Marktzulassungserteilung für die Vermarktung verwendet werden könnte.
Aktienbasierte Vergütung
Die Gesellschaft hat zum 1. Juli 2005 die Anwendung des Statement of Financial Accounting Standards („SFAS“) Nr. 123R bezüglich Rechnungslegung für aktienbasierte Vergütung eingeführt. Gemäss SFAS Nr. 123R bemisst die Gesellschaft die Kosten für Leistungen von Mitarbeitern, für die im Gegenzug aktienbasierte Vergütungsinstrumente gewährt werden, gemäss dem Verkehrswert dieser Vergütungsinstrumente zum Gewährungsdatum. Unter Anwendung der prospektiven Methode (modified prospective application method) des SFAS Nr. 123R wendet die Gesellschaft diesen Rechnungslegungsgrundsatz für Vergütungsinstrumente an, die nach dem 30. Juni 2005 ausgegeben, verändert, zurückgekauft oder annulliert wurden, sowie auf Teile von Vergütungsinstrumenten, soweit für diese die Sperrfrist am 30. Juni 2005 noch nicht abgelaufen war.
Der Aufwand für aktienbasierte Vergütungsinstrumente wird über die Dauer der Sperrfrist der Vergütungsinstrumente verteilt. Für Vergütungsinstrumente, die aus Tranchen mit verschiedenen Sperrfristen bestehen, wird der Aufwand jeweils für jede Tranche pro rata über die Sperrfrist der entsprechenden Tranche verbucht.
Ertragssteuern
Die Gesellschaft wendet zur Bestimmung der Rückstellungen für Ertragssteuern die Aktiv-Passiv-Methode (asset and liability method) an. Die Ertragssteuern im Berichtszeitraum setzen sich aus den laufenden Steuern (gezahlte und fällige Steuern) sowie den Änderungen der latenten Steuern für die
jeweilige Periode zusammen. Latente Steuern stellen eine Schätzung der
zukünftigen ertragssteuerlichen Auswirkungen dar, die sich aus vorübergehenden Unterschieden zwischen den für den Konzernabschluss ausgewiesenen Beträgen der Aktiven und Passiven und den entsprechenden, für Steuerzwecke ausgewiesenen Beträgen ergeben. Wertberichtigungen werden zur Reduktion von latenten Steuerguthaben gebildet, wenn es wahrscheinlich ist, dass Steuerguthaben nicht realisiert werden.
Gewinn/Verlust je Aktie
Der nicht verwässerte Gewinn/Verlust je Aktie wird durch Division des auf die Aktionäre entfallenden Konzerngewinns bzw. -verlusts durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien während der Periode berechnet.
Der verwässerte Gewinn je Aktie wird durch Division des auf die Aktionäre entfallenden Konzerngewinns durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien während der Periode berechnet, bereinigt um den möglichen Verwässerungseffekt, der eintreten könnte, wenn wandelbare Wertpapiere wie Aktienoptionen und Wandelschuldverschreibungen ausgeübt oder in Aktien umgewandelt worden wären bzw. zur Ausgabe von Aktien geführt und damit am Konzerngewinn teilgehabt hätten. Der mögliche Verwässerungseffekt im Zusammenhang mit Aktienoptionen wird unter Anwendung der „Treasury-Stock-Methode“ berechnet.
Risiken und Unsicherheiten
Die Gesellschaft ist Risiken ausgesetzt, die für Unternehmen ihrer Industrie gewöhnlich sind, inklusive, jedoch nicht begrenzt auf: Unsicherheit der Resultate aus klinischen Tests der Entwicklungsprogramme; Fähigkeit, regulatorische Genehmigung für ihre Produkte zu erhalten; Marktakzeptanz der Produkte der Gesellschaft, für den Fall, dass die Produkte vermarktet werden; Fähigkeit, ihre Produkte zu vermarkten; Fähigkeit, die Produkte zu kaufmännisch vernünftigen Kosten herzustellen; Schutz des geistigen Eigentums; Entwicklung von technologischen Neuheiten durch Wettbewerber; Abhängigkeit von Mitarbeitern in Schlüsselpositionen; Abhängigkeit von wesentlichen Lieferanten und Einhaltung von gesetzlichen und sonstigen Bestimmungen.
Neue Rechnungslegungsgrundsätze
Bei Verlautbarung von neuen Rechnungslegungsgrundsätzen überprüft die Gesellschaft, ob diese einen potenziellen Einfluss auf die Konzernjahresrechnung haben. Die unten aufgeführten neuen Rechnungslegungsgrundsätze könnten einen Einfluss auf die Konzernjahresrechnung haben.
Im September 2006 hat das Financial Accounting Standards Board („FASB“) das SFAS Nr. 157 bezüglich Verkehrswertberechnungen erlassen. Dieser Rechnungslegungsstandard definiert Verkehrswert, gibt einen Rahmen für die Verkehrswertberechnung vor und erweitert die Anhangsangaben zur Verkehrswertberechnung. Für die Gesellschaft wird dieser Rechnungslegungsstandard zum 1. Januar 2008 wirksam. Die Gesellschaft erwartet, dass die Anwendung von SFAS Nr. 157 keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens- oder Ertragslage haben wird.
Das FASB erliess im September 2006 das SFAS Nr. 158 im Zusammenhang mit der Rechnungslegung für leistungsorientierte Pensions- und sonstige Rentenpläne. Gemäss diesem Rechnungslegungs-standard muss der Überschuss bzw. die Unterdeckung von Pensionsplänen in der Bilanz ausgewiesen werden. Zudem erfordert dieser Standard, dass die Bewertung des Pensionsvermögens und der Pensionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag vorgenommen wird. Darüber hinaus werden gemäss SFAS Nr. 158 zusätzliche Anhangsangaben verlangt. Die Gesellschaft hat die Vorschriften bezüglich des Bilanzausweises im Geschäftsjahr 2006 angewendet und hat den Überschuss ihres Pensionsplans in der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2006 ausgewiesen. Im Hinblick auf die erforderliche Änderung des Bewertungsstichtags wendet die Gesellschaft gegenwärtig den 30. September als Bewertungsstichtag an. Die Gesellschaft beabsichtigt, in Übereinstimmung mit SFAS Nr. 158, den 31. Dezember als Bewertungsstichtag im Geschäftsjahr 2008 anzuwenden. Die Gesellschaft erwartet, dass die Änderung des Bewertungsstichtags keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens- oder Ertragslage haben wird.
Im Februar 2007 hat das FASB das FAS Nr. 159 „Verkehrswertoption für Finanzanlagen und Finanzverbindlichkeiten inklusive einer Anpassung von FASB Statement Nr. 115“ herausgegeben. Dieser Rechnungslegungsgrundsatz, der zum 1. Januar 2008 in Kraft tritt, gewährt Unternehmen die Möglichkeit, ab bestimmten Zeitpunkten gewisse Finanzinstrumente und bestimmte andere Bilanzpositionen zu Verkehrswerten zu bewerten. Die Gesellschaft plant gegenwärtig nicht diese Verkehrswertoption in Anspruch zu nehmen und erwartet daher auch nicht, dass dieser Rechnungs-legungsgrundsatz einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögen-, Finanz- oder Ertragslage haben wird.
Im Juni 2007 hat das FASB den Beschluss der EITF zu EITF Nr. 07-3 „Rechnungslegung für Vorauszahlungen im Zusammenhang mit Materialien oder Leistungen für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten“ ratifiziert. EITF Nr. 07-3 legt fest, dass nicht rückforderbare Vorauszahlungen für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten aktiviert werden sollten, bis die Materialien geliefert oder die entsprechenden Leistungen erbracht worden sind. Die Gesellschaft wird die Vorschriften für Verträge anwenden, die ab dem 1. Januar 2008, dem Datum des Inkrafttretens dieses Rechnungslegungsgrundsatzes, geschlossen werden.
Im Dezember 2007 hat das FASB den Beschluss der EITF zu EITF Nr. 07-1 „Rechnungslegung für Vereinbarungen zur Zusammenarbeit“ ratifiziert. EITF Nr. 07-1 verbietet die Anwendung der Equity-Methode für die Rechnungslegung von Zusammenarbeitsvereinbarungen, wenn keine rechtliche Einheit existiert. Zusätzlich regelt EITF Nr. 07-1, dass Zahlungen zwischen vertraglichen Partnern in einer Zusammenarbeit auf Basis der bestehenden Rechnungslegungsvorschriften bewertet und in der Erfolgsrechnung ausgewiesen werden. Die Gesellschaft wird diese Vorschrift zum 1. Januar 2009, dem Datum des Inkrafttretens dieses Rechnungslegungsgrundsatzes, anwenden und erwartet, dass die Anwendung keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögens- oder Ertragslage haben wird.
2 Sachanlagen

Der Versicherungswert der Sachanlagen beträgt zum 31. Dezember 2007 CHF 95.7 Mio.
3 Immaterielle Vermögensgegenstände
Die immateriellen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2007 und 2006 bestehen aus Software für interne Nutzung.

Die erwartete zukünftige jährliche Abschreibung von immateriellen Vermögensgegenständen ist wie folgt:

Segment- und geografische Angaben
Die Gesellschaft hat nur einen Geschäftsbereich, die Forschung, Entwicklung und Vermarktung von pharmazeutischen Produkten. Der CEO der Basilea analysiert Gewinne und Verluste der Gesellschaft auf Gesamtunternehmensebene und steuert die Gesellschaft über diesen einen Geschäftsbereich.
Die geografische Aufteilung der Sachanlagen der Gesellschaft ist nachstehender Tabelle zu entnehmen.

Die Umsatzerlöse mit externen Kunden wurden in den folgenden Ländern realisiert:

Die Zuordnung der Umsatzerlöse zu den Ländern erfolgte nach dem Sitz der Kunden.
5 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich im Wesentlichen aus den von der Gesellschaft erbrachten vertraglichen Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Zum 31. Dezember 2007 und 2006 wurden keine Wertberichtigungen auf Forderungen gebildet.
6 Kurzfristige Finanzanlagen und Finanzinstrumente
Kurzfristige Finanzanlagen
Die kurzfristigen Finanzanlagen per 31. Dezember 2007 beinhalten kurzfristige Festgelder in Schweizer Franken bei Banken in Höhe von CHF 255.0 Mio.
(31. Dezember 2006: CHF 140.0 Mio.).
Verkehrswerte der Finanzinstrumente
Die Buchwerte der kurzfristigen Finanzanlagen und -verbindlichkeiten, einschliesslich liquider Mittel, kurzfristiger Finanzanlagen, Zinsabgrenzungen sowie Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten entsprechen aufgrund der Kurzfristigkeit dieser Positionen ungefähr den Verkehrswerten.
7 Liquide Mittel
Die liquiden Mittel setzten sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

8 Lizenzvereinbarung
Im Februar 2005 schloss Basilea Pharmaceutica AG mit Cilag GmbH International, Zug („Lizenznehmer“), einer Konzerngesellschaft von Johnson & Johnson, ein Lizenzabkommen, gemäss dem die Gesellschaft dem Lizenznehmer eine weltweite, exklusive Lizenz zur Entwicklung und Vermarktung des Antibiotikums Ceftobiprol (BAL5788) gewährt. Im Geschäftsjahr 2006 übte die Gesellschaft ihre Option zur gemeinsamen Vermarktung von Ceftobiprol in wesentlichen Absatzmärkten aus.
Gemäss dieser Vereinbarung steht der Gesellschaft eine nicht rückzahlbare Abschlagszahlung sowie nicht rückzahlbare Zahlungen bei Erreichung von Meilensteinen im Zusammenhang mit der Entwicklung, Einreichung des Zulassungsantrags, Marktzulassung und Vermarktung von Ceftobiprol zu.
Zudem erhält die Gesellschaft Lizenzgebühren im Falle der Vermarktung von Ceftobiprol.
Im Geschäftsjahr 2007 erhielt die Gesellschaft weitere Meilensteinzahlungen in Höhe von CHF 36.4 Mio. im Zusammenhang mit der Einreichung von Marktzulassungsanträgen in den USA und Europa. Die nicht rückzahlbaren Abschlags- und Meilensteinzahlungen, die die Gesellschaft im Rahmen dieser Lizenzvereinbarung erhielt, wurden als unrealisierter Ertrag verbucht und danach linear über die geschätzte verbleibende Laufzeit des Lizenzvertrags als Umsatzerlöse realisiert. Im Geschäftsjahr 2007 realisierte die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von CHF 6.6 Mio. aus diesen Zahlungen (2006:
CHF 5.2 Mio.).
9 Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Die Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2007 und 2006 setzten sich wie folgt zusammen:

10 Ertragssteuern
Die steuerlichen Verlustvorträge der Gesellschaft belaufen sich zum 31. Dezember 2007 auf
CHF 469.5 Mio. (31. Dezember 2006: CHF 342.9 Mio.), wovon CHF 215.9 Mio. innerhalb der nächsten fünf Jahre, CHF 249.9 Mio. in sechs bis acht Jahren und CHF 0.4 Mio. in den darauffolgenden Jahren verfallen. Verlustvorträge in Höhe von CHF 3.3 Mio. sind unbegrenzt nutzbar.
Die wesentlichen Bestandteile der latenten Steuern zum 31. Dezember 2007 und 2006 sind in der folgenden Aufstellung aufgeführt:
Die Gesellschaft verbuchte in 2007 und 2006 jeweils eine Wertberichtigung, um die latenten Steuerguthaben in den entsprechenden Jahren auf null zu reduzieren, da es noch keine ausreichenden Anhaltspunkte für die Realisierbarkeit der latenten Steuerguthaben gibt.
Der tatsächliche Steuersatz betrug in den am 31. Dezember 2007 und 2006 endenden Geschäftsjahren null, und die Gesellschaft hat in den Jahren 2007 und 2006 keine Ertragssteuern gezahlt. Der erwartete Steuersatz für das Geschäftsjahr 2007 betrug 26% (2006: 25%). Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung vom erwarteten zum tatsächlichen Steuersatz.

Basilea und ihre Tochtergesellschaften reichen Einkommensteuererklärungen in der Schweiz und in anderen Ländern ein. Basilea ist für Zwecke der Einkommensteuer in der Schweiz bis einschliesslich 2006 endgültig veranlagt.
Die Gesellschaft wendet die Vorschriften der FASB Interpretation Nr. 48
(„FIN 48“), Rechnungslegung für Ungewissheiten im Bereich Einkommensteuer, seit 1. Januar 2007 an. Die Gesellschaft verbuchte zum 1. Januar 2007 und 31. Dezember 2007 keine bisher unberücksichtigten Steuerpositionen als Folge der Einführung von FIN 48. Der Gesellschaft entstanden in den Geschäftsjahren 2007 und 2006 keine Zinsaufwendungen oder Strafen im Zusammenhang mit Einkommensteuer.
11 Aktienbasierte Vergütung
Aktienoptionen
Die Gesellschaft hat mit Wirkung vom 13. Dezember 2000 einen Aktienoptionsplan aufgelegt, um Anreize für Verwaltungsräte, Führungskräfte und Mitarbeiter zu schaffen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, Aktienoptionen (stock options) zum Bezug von Namenaktien von Basilea zu erhalten. Die Aktionäre genehmigten bedingtes Kapital, das für die Ausgabe von Aktien infolge der Ausübung dieser Aktienoptionen reserviert ist und von dem zum 31. Dezember 2007 noch CHF 2.2 Mio. verfügbar waren. Von diesem verfügbaren bedingten Kapital sind CHF 1.4 Mio. für Aktienoptionen reserviert, die gewährt und zum 31. Dezember 2007 ausstehend waren.
Jede Aktienoption berechtigt nach den Regeln des Aktienoptionsplans zum Bezug einer Namenaktie zum Ausübungspreis. Am Ende der Laufzeit der Aktienoptionen verfallen sämtliche bis dahin nicht ausgeübten Aktienoptionen ohne Wert.
Die Sperrfristen der zum 31. Dezember 2007 ausstehenden Aktienoptionen, die den erforderlichen Leistungsdauern entsprechen, erstrecken sich von einem bis zu vier Jahren, wobei die Laufzeiten jeweils zehn Jahre betragen. Der Aktienoptionsplan sieht für den Fall einer Änderung der Kontrollverhältnisse (change of control) ein vorzeitiges Ablaufen der Sperrfristen entsprechend der Definition im Aktienoptionsplan vor.
Nachstehend sind die Bewegungen im Rahmen des oben erwähnten Aktienoptionsplans aufgeführt.

Die nachfolgende Übersicht liefert Informationen zu den ausstehenden Optionen und den ausübbaren Optionen zum 31. Dezember 2007.

Basierend auf (a) den zum 31. Dezember 2007 ausübbaren Aktienoptionen inklusive der Aktienoptionen, die laut den Erwartungen in Zukunft ausübbar werden, und (b) den ausübbaren Aktienoptionen zum 31. Dezember 2007 betrug der kumulierte innere Wert dieser Anzahl von Aktienoptionen für
(a) CHF 104.0 Mio. bzw. für (b) CHF 77.0 Mio. Die Ausübungspreise der Aktienoptionen, die 2007 und 2006 gewährt wurden, entsprachen dem Marktpreis der Aktien zum entsprechenden Gewährungsdatum.
Zum Gewährungszeitpunkt der Optionen betrug der gewichtete durchschnittliche Verkehrswert der Optionen, die 2007 und 2006 gewährt wurden, CHF 59.80 bzw. CHF 56.81 je Option. Der kumulierte innere Wert der Aktienoptionen, die 2007 ausgeübt wurden, betrug CHF 70.0 Mio. (2006: CHF 41.6 Mio.). Der gesamte Verkehrswert zum Gewährungszeitpunkt der Aktienoptionen, für die 2007 die Sperrfrist ablief, betrug CHF 9.7 Mio. (2006: CHF 5.8 Mio.).
Der Verkehrswert der Aktienoptionen, die 2007 und 2006 gewährt wurden, wurde zum Gewährungszeitpunkt anhand eines Binomialmodells ermittelt. Die gewichteten Durchschnitte der Annahmen, die diesen Bewertungen zugrunde gelegt wurden, sind in der Tabelle unten aufgeführt.

Die erwartete Volatilität wurde im Geschäftsjahr 2007 auf Basis der historischen Volatilität des Kurses der Aktien von Basilea ermittelt. Im Geschäftsjahr 2006 wurde die erwartete Volatilität auf Basis der historischen Volatilität des Kurses der Aktien von Basilea und der historischen Volatilität der Aktienkurse von vergleichbaren Unternehmen ermittelt, da zu diesem Zeitpunkt der Zeitraum der verfügbaren historischen Aktienkurse von Basilea begrenzt war. Die erwartete Laufzeit der gewährten Aktienoptionen wurde basierend auf der Schätzung über das zukünftige Ausübungsverhalten, die die Geschäftsleitung nach bestem Wissen vornahm, ermittelt, wobei die erwartete zukünftige Unternehmensentwicklung berücksichtigt wurde.
Der noch nicht realisierte Personalaufwand im Zusammenhang mit Aktienoptionen beträgt zum 31. Dezember 2007 CHF 29.7 Mio. und wird voraussichtlich über einen gewichteten durchschnittlichen Zeitraum von 2.4 Jahren verbucht.
Aktienbasiertes Bonusprogramm
Die Gesellschaft führte im Geschäftsjahr 2007 ein Bonusprogramm für Mitarbeiter einer ihrer Tochtergesellschaften ein, in dessen Rahmen Boni in Form von Barzahlungen gewährt werden, die von der Entwicklung des Aktienkurses der Gesellschaft abhängen. Das Bonusprogramm enthält eine Sperrfrist von jeweils drei Jahren. Zum 31. Dezember 2007 verbuchte die Gesellschaft eine Verbindlichkeit in Höhe von CHF 0.0 Mio. in den Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten in ihrer Konzernbilanz im Zusammenhang mit diesem Bonusprogramm.
Die Gesellschaft verbuchte in der Konzernerfolgsrechnung 2007 Personalaufwand für aktienbasierte Vergütungsinstrumente in Höhe von insgesamt CHF 13.7 Mio. (2006: CHF 10.0 Mio.), davon CHF 8.0 Mio. im Forschungs- und Entwicklungsaufwand (2006: CHF 6.1 Mio.) und CHF 5.7 Mio. im Verwaltungs- und allgemeinen Aufwand (2006: CHF 3.9 Mio.).
12 Eigenkapital
Zum 31. Dezember 2007 hatte Basilea 9,543,678 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie ausgegeben und in Umlauf. Zum 31. Dezember 2006 hatte Basilea 7,785,506 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie ausgegeben und in Umlauf.
Im März 2007 erhöhte Basilea ihr Aktienkapital um CHF 1,380,000 durch Ausgabe von 1,380,000 zusätzlichen Namenaktien mit Nennwert von CHF 1 je Aktie im Zuge einer Folgeplatzierung. Basilea erzielte Nettoerlöse in Höhe von rund CHF 310.1 Mio. im Rahmen dieser Kapitalerhöhung.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden insgesamt 378,172 Aktienoptionen unter Nutzung des bedingten Kapitals ausgeübt, was zur Ausgabe von 378,172 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1 je Aktie führte. Im Geschäftsjahr 2006 wurden 349,004 Aktienoptionen ausgeübt, was zur Ausgabe von 349,004 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1 je Aktie führte.
Das bedingte Kapital, das Basilea zum 31. Dezember 2007 zur Verfügung stand, betrug CHF 2,856,463 für die Ausgabe von bis zu 2,856,463 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie. Dieses bedingte Kapital beinhaltete CHF 2,216,463 (2,216,463 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1 je Aktie), das der Ausgabe von Aktien im Zusammenhang mit dem Aktienoptionsplan für Verwaltungsräte, Führungskräfte und Mitarbeiter vorbehalten ist. Die Aktionäre genehmigten zudem bedingtes Kapital von bis zu CHF 640,000, bestehend aus 640,000 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie, das für die Ausübung von Options- oder Wandelrechten bereitsteht, welche im Rahmen von zukünftigen Options- oder Wandelanleihen gewährt werden können.
Zudem verfügt Basilea über genehmigtes Kapital in Höhe von höchstens CHF 660,000 für die Ausgabe von höchstens 660,000 Namenaktien mit Nennwert von CHF 1 je Aktie. Diese Genehmigung ist bis März 2009 gültig.
In der ordentlichen Generalversammlung vom 7. März 2007 beschlossen die Aktionäre der Gesellschaft für Zwecke des statutarischen Abschlusses die Auflösung von Reserven in Höhe von CHF 79,219,144 zur Verrechnung mit Verlustvorträgen.
Die sonstigen Bestandteile des Gesamtergebnisses (accumulated other comprehensive income/loss) setzten sich zum 31. Dezember 2007 und 2006 wie folgt zusammen:

13 Gewinn/Verlust je Aktie
In den Geschäftsjahren 2007 und 2006 gab es keinen Unterschied zwischen dem nicht verwässerten und dem verwässerten Verlust je Aktie. Die gewichtete durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien und der Verlust je Aktie für die am 31. Dezember 2007 und 2006 endenden Geschäftsjahre waren wie folgt:
Bei der Berechnung des verwässerten Verlusts je Aktie für das Geschäftsjahr 2007 wurden 570,754 zusätzliche Aktien (2006: 576,497 zusätzliche Aktien) im Zusammenhang mit potenziellen Ausübungen von 1,421,789 Aktienoptionen (2006: 1,499,949 Aktienoptionen) nicht berücksichtigt, da daraus kein Verwässerungseffekt resultieren würde.
14 Pensionsplan
Die Gesellschaft hat eine Pensionskasse für die Mitarbeiter der Basilea Pharmaceutica AG eingerichtet. Die Pensionskasse der Gesellschaft erfüllt gemäss US GAAP die Voraussetzungen eines leistungsorientierten Vorsorgeplans. Sowohl die Gesellschaft als auch die Mitarbeiter leisten monatliche Beiträge an die Pensionskasse, die sich am versicherten Gehalt orientieren. Diese Beiträge werden den Mitarbeiterkonti gutgeschrieben. Zudem werden die Mitarbeiterkonti zu einem für die Pensionskasse festgelegten Zinssatz verzinst. Die Pensionskasse gewährt Rentenleistungen sowie Leistungen im Todesfall oder bei langfristiger Invalidität.
Die nachstehende Aufstellung gibt eine Übersicht über den Pensionsplan zum 31. Dezember 2007 und 2006 und über die zu diesen Zeitpunkten abgelaufenen Geschäftsjahre. Als Stichtag zur Bewertung des Pensionsplans (Measurement date) wurde der 30. September eines jeden Jahres festgesetzt.

Die Änderungen der Pensionsverpflichtungen und des Verkehrswerts des Planvermögens im Rahmen des Pensionsplans der Gesellschaft sind in nachstehender Tabelle dargestellt:

Die Gesellschaft verbuchte zum 31. Dezember 2007 und 2006 ein Nettovermögen des Pensionsplans in Höhe von CHF 5.5 Mio. bzw. CHF 2.6 Mio. in den sonstigen langfristigen Vermögensgegenständen in der Konzernbilanz.
Da die Gesellschaft das SFAS Nr. 158 anwendet, werden versicherungsmathematische Gewinne/Verluste und Unterschiedsbeträge zwischen erwartetem und tatsächlichem Vermögensertrag des Planvermögens als Bestandteil des sonstigen Gesamtergebnisses (other comprehensive income/loss) verbucht. Solche Gewinne/Verluste und Unterschiedsbeträge werden über die Konzernerfolgsrechnung amortisiert, soweit sie 10% der Pensionsverpflichtungen bzw. des Planvermögens, je nach dem, welcher Betrag höher ist, überschreiten. Zum 31. Dezember 2007 enthalten die sonstigen Bestandteile des Gesamtergebnisses (accumulated other comprehensive income/loss) einen Netto-Gewinn im Zusammenhang mit dem Pensionsplan in Höhe von CHF 1.2 Mio., der noch nicht als Teil des Pensionsaufwands verbucht wurde (31. Dezember 2006: Netto-Verlust im Zusammenhang mit dem Pensionsplan in Höhe von CHF 1.2 Mio.). Da dieser Gewinn die oben beschriebenen Betragsschwellen nicht überschreitet, wird die Gesellschaft diesen Gewinn im Zusammenhang mit dem Pensionsplan im Geschäftsjahr 2008 nicht amortisieren und daher nicht als Teil des Pensionsaufwands in der Konzernerfolgsrechnung 2008 verbuchen.
Die folgende Aufstellung zeigt die Nettogewinne und -verluste, die im
Zusammenhang mit dem Pensionsplan im sonstigen Gesamtergebnis verbucht und noch nicht als Teil des Pensionsaufwands berücksichtigt sind:

Die Gesellschaft erwartet nicht, dass Teile des Planvermögens in 2008 an die Gesellschaft zurückfliessen.
Der gewichtete Durchschnitt der wesentlichen zur Berechnung der Pensionsverpflichtungen getroffenen Annahmen lautet wie folgt:

Die Annahme zum erwarteten langfristigen Ertrag des Planvermögens basiert auf der Zielverteilung des Planvermögens und den langfristigen historischen Ertragsentwicklungen der Anlagekategorien, die gegebenenfalls aufgrund von Entwicklungen an den Finanzmärkten angepasst wurden.
Die Pensionsverpflichtungen ohne Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen (ABO) belaufen sich zum 31. Dezember 2007 auf CHF 27.2 Mio. bzw. auf CHF 26.2 Mio. zum 31. Dezember 2006.
Langfristig besteht die Anlagerichtlinie der Pensionskasse der Gesellschaft im Hinblick auf das Planvermögen darin, ausreichende Erträge zu erwirtschaften, damit den aus dem Pensionsplan erwachsenden Verpflichtungen bei Fälligkeit nachgekommen werden kann. Dabei werden im Zusammenhang mit dieser Richtlinie ein effektives Risikomanagement und der Liquiditätsbedarf berücksichtigt.
Die Verteilung des Planvermögens zu den jeweiligen Bewertungszeitpunkten (Measurement dates) der Jahre 2007 bzw. 2006 war wie folgt:

Die Arbeitgeberbeiträge zum Pensionsplan der Gesellschaft im Jahr 2008 werden sich laut den Erwartungen auf CHF 1.7 Mio. belaufen.
Während die Gesellschaft erwartungsgemäss keine Rentenzahlungen vor 2012 leisten wird, enthält die nachfolgende Tabelle sämtliche geschätzte zukünftige, nicht diskontierte Zahlungen aus dem Pensionsplan der Gesellschaft für jedes der nächsten fünf Jahre sowie gesamthaft für die darauffolgenden fünf Jahre. Diese Beträge beinhalten neben den Rentenzahlungen auch Zahlungen aufgrund von Tod, Invalidität und Transfers von Freizügigkeitsleistungen bei Austritten während der entsprechenden Zeiträume. Mögliche Zuflüsse in die Pensionskasse aufgrund von Eintritten neuer Mitarbeiter sind nicht in den Zahlen unten enthalten.

Zusätzlich zum leistungsorientierten Pensionsplan der Basilea verbuchte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2007 Aufwendungen in Höhe von CHF 0.1 Mio. im Zusammenhang mit beitragsorientierten Pensionsplänen von Basileas Tochtergesellschaften (2006: CHF 0.0 Mio.).
15 Leasingverpflichtungen
Die Gesellschaft schloss operative Leasingverträge, hauptsächlich im Zusammenhang mit Büroräumlichkeiten, ab. Die Leasingverträge laufen zwischen 2008 und 2013 aus. Der aggregierte Minimalbetrag an Leasingzahlungen wird linear über die Leasingdauer als Aufwand verbucht. Die Mietaufwendungen im Rahmen von operativen Leasingverträgen betrugen in den am 31. Dezember 2007 bzw. 2006 endenden Geschäftsjahren insgesamt CHF 0.2 Mio. und CHF 0.0 Mio.
Die zukünftigen Mindestzahlungen für operative Leasingverträge mit ursprünglichen oder verbleibenden unkündbaren Laufzeiten von mehr als einem Jahr sind zum 31. Dezember 2007 wie folgt:

16 Konzentration von Risiken
Die Gesellschaft ist im Zusammenhang mit Finanzanlagen grundsätzlich einem Kreditrisiko ausgesetzt. Die Gesellschaft begegnet diesem Kreditrisiko im Zusammenhang mit Finanzanlagen dadurch, dass sie Gelder nur bei Gegenparteien anlegt, die im Zeitpunkt der Anlage von einer führenden Ratingagentur als „high quality investment grade“ eingestuft ist. Zum 31. Dezember 2007 waren die kurzfristigen Finanzanlagen bei sechs verschiedenen Banken investiert. Der höchste Gesamtbetrag, der bei einer Bank zum
31. Dezember 2007 in kurzfristigen Finanzanlagen angelegt war, belief sich auf CHF 90.0 Mio. (31. Dezember 2006: CHF 60.0 Mio.).
17 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Die Gesellschaft hat mit F. Hoffmann-La Roche AG („Roche“), einem verbundenen Unternehmen ihres Aktionärs, Roche Finanz AG, eine Vereinbarung über bestimmte Moleküle in der Forschung, wonach Roche diese Substanzen einlizenzieren kann und im Gegenzug Zahlungen für die Erreichung bestimmter Etappenziele (milestones) sowie potenzielle zukünftige Lizenzzahlungen leistet. Die Gesellschaft verfolgt gegenwärtig keines der Forschungsprojekte, für die Roche eine Option zur Einlizenzierung hält.
Im Geschäftsjahr 2006 schloss die Gesellschaft einen Vertrag mit Roche für die Herstellung von kommerziellem Material für eines der Produkte der Gesellschaft.
Während dem am 31. Dezember 2007 endenden Geschäftsjahr bezog die Gesellschaft Material und Dienstleistungen von Roche und deren Tochtergesellschaften in Höhe von CHF 9.0 Mio. (CHF 0.1 Mio. für das am 31. Dezember 2006 endende Geschäftsjahr).
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Rückstellungen und sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten beinhalten zum 31. Dezember 2007 und 2006 keine wesentlichen Positionen gegenüber Nahestehenden.
Bezüglich Informationen im Zusammenhang mit Vergütung an Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wird auf die Jahresrechnung der Basilea Pharmaceutica AG verwiesen.
18 Verpflichtungen und Eventualverbindlichkeiten
Die Gesellschaft ist verschiedene Verpflichtungen über die Beschaffung von Dienstleistungen und Material sowie von Geräten und Ausstattungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit eingegangen. Diese Verpflichtungen gehen in allen wesentlichen Teilen nicht über die üblichen Marktpreise hinaus und entsprechen dem gewöhnlichen Geschäftsverlauf.
Zum 31. Dezember 2007 bestanden keine wesentlichen Eventualverbindlichkeiten.
Bericht der Revisionsstelle

Bericht der Revisionsstelle an die Generalversammlung der
Basilea Pharmaceutica AG, Basel
Als Revisionsstelle haben wir die Buchführung und die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung und Anhang) der Basilea Pharmaceutica AG für das am 31. Dezember 2007 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.
Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit erfüllen.
Unsere Prüfung erfolgte nach den Schweizer Prüfungsstandards, wonach eine Prüfung so zu planen und durchzuführen ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung mit angemessener Sicherheit erkannt werden. Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden Rechnungslegungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für unser Urteil bildet.
Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung und die Jahresrechnung sowie der Antrag über die Verwendung des Bilanzverlustes dem massgebenden schweizerischen Gesetz und den Statuten.
Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen.
PricewaterhouseCoopers AG
Ralph R. Reinertsen Raphael H. Rutishauser
Leitender Revisor
Basel, 31. Januar 2008
Jahresrechnung der Basilea Pharmaceutica AG
Basilea Pharmaceutica AG
Bilanzen zum 31. Dezember 2007 und 2006 (in CHF)

Diese Jahresrechnung sollte zusammen mit dem Anhang gelesen werden.
Basilea Pharmaceutica AG
Erfolgsrechnungen für die am 31. Dezember 2007 und 2006 endenden
Geschäftsjahre (in CHF)

Diese Jahresrechnung sollte zusammen mit dem Anhang gelesen werden.
Basilea Pharmaceutica AG
Anhang zur Jahresrechnung zum 31. Dezember 2007
1 Historie
Basilea Pharmaceutica AG (“Basilea”) wurde am 17. Oktober 2000 gegründet.
2 Brandversicherungswerte
Der Brandversicherungswert der Sachanlagen betrug zum 31. Dezember 2007 CHF 88.9 Mio. (31. Dezember 2006: CHF 88.0 Mio.).
3 Pensionsverpflichtungen
Zum 31. Dezember 2007 und 2006 gab es keine offenen Verbindlichkeiten gegenüber der Vorsorgeeinrichtung von Basilea.
4 Verpfändungen
Zum 31. Dezember 2007 und 2006 waren keine Vermögensgegenstände zur Sicherung von Verbindlichkeiten verpfändet.
5 Beteiligungen

Zusätzlich zu den direkten Beteiligungen hält Basilea indirekt 100% der Anteile an Basilea Labs Inc., Andover, USA, die als Vertriebsgesellschaft tätig ist, sowie 100% der Anteile an Basilea Pharmaceutica China Ltd., Haimen, China, welche Forschungs- und Entwicklungsdienstleistungen erbringt.
6 Aktienkapital, genehmigtes Kapital und bedingtes Kapital
Zum 31. Dezember 2007 hatte Basilea 9,543,678 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie ausgegeben und in Umlauf. Zum 31. Dezember 2006 hatte Basilea 7,785,506 Namenaktien mit Nennwert von CHF 1 je Aktie ausgegeben und in Umlauf.
Im März 2007 erhöhte Basilea ihr Aktienkapital um CHF 1,380,000 durch Ausgabe von 1,380,000 zusätzlichen Namenaktien mit Nennwert von CHF 1 je Aktie im Zuge einer Folgeplatzierung. Basilea erzielte Nettoerlöse in Höhe von rund CHF 310.1 Mio. im Rahmen dieser Kapitalerhöhung.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden insgesamt 378,172 Aktienoptionen unter Nutzung des bedingten Kapitals ausgeübt, was zur Ausgabe von 378,172 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1 je Aktie führte. Im Jahr 2006 wurden 349,004 Aktienoptionen ausgeübt, was zur Ausgabe von 349,004 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1 je Aktie führte.
Das bedingte Kapital, das Basilea zum 31. Dezember 2007 zur Verfügung stand, betrug CHF 2,856,463 für die Ausgabe von bis zu 2,856,463 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie. Dieses bedingte Kapital beinhaltete CHF 2,216,463 (2,216,463 Namenaktien mit einem Nennwert von CHF 1 je Aktie), das der Ausgabe von Aktien im Zusammenhang mit dem Aktienoptionsplan für Verwaltungsräte, Führungskräfte und Mitarbeiter vorbehalten ist. Die Aktionäre genehmigten zudem bedingtes Kapital von bis zu CHF 640,000, bestehend aus 640,000 Namenaktien zu einem Nennwert von CHF 1 je Aktie, das für die Ausübung von Options- oder Wandelrechten bereitsteht, welche im Rahmen von zukünftigen Options- oder Wandelanleihen gewährt werden können.
Zudem verfügt Basilea über genehmigtes Kapital in Höhe von höchstens
CHF 660,000 für die Ausgabe von höchstens 660,000 Namenaktien mit Nennwert von CHF 1 je Aktie. Diese Genehmigung ist bis März 2009 gültig.
In der ordentlichen Generalversammlung vom 7. März 2007 beschlossen die Aktionäre der Gesellschaft für Zwecke des statutarischen Abschlusses die Auflösung aus gesetzlicher Reserve in Höhe von CHF 170,411,941 in die freie Reserve sowie die Verrechnung des Bilanzverlusts in Höhe von CHF 79,219,144 mit der freien Reserve.
7 Eigene Aktien
In den Geschäftsjahren 2007 und 2006 kaufte bzw. verkaufte Basilea keine eigenen Aktien und hatte infolgedessen zum 31. Dezember 2007 und 2006 keine eigenen Aktien im Bestand.
8 Bürgschaften
Im Geschäftsjahr 2007 gewährte die Gesellschaft Bürgschaften für verschiedene Tochtergesellschaften in Verbindung mit Verträgen, die die Tochtergesellschaften im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit abgeschlossen haben. Zum 31. Dezember 2007 bestehen keine wesentlichen Eventualverpflichtungen aus diesen Bürgschaften.
9 Vergütung und Beteiligungen
Die gesamte Vergütung an die Mitglieder des Verwaltungsrates im
Geschäftsjahr 2007 ist in der beiliegenden Aufstellung dargestellt:

Neben seiner Entschädigung als Präsident des Verwaltungsrats erhielt Werner Henrich im Geschäftsjahr 2007 CHF 27,950 als Vergütung für erbrachte Beraterdienste. Zudem erbrachte Claude Schreiner im Geschäftsjahr 2007 Beratungsdienstleistungen für Basilea und erhielt dafür CHF 9,351. Diese Vergütungen sind in den Barvergütungen in der Tabelle oben enthalten.
Die gesamte Vergütung an die Geschäftsleitungsmitglieder sowie die höchste Vergütung an ein einzelnes Mitglied der Geschäftsleitung im Geschäftsjahr 2007 sind in der folgenden Tabelle dargestellt:

Die gesamte Vergütung an die gegenwärtige Geschäftsleitung und die gesamte Vergütung an die Geschäftsleitung, wie in der Tabelle oben dargestellt, beinhalten jeweils eine Abgangsentschädigung an ein ehemaliges Mitglied der Geschäftsleitung in Höhe von CHF 400,000.
Die Gesellschaft gewährte den Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung im Geschäftsjahr 2007 keine Darlehen oder Bürgschaften.
Die Anzahl Aktien, die von Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung zum 31. Dezember 2007 gehalten werden, sind in der Aufstellung
unten aufgeführt:

Die folgende Aufstellung zeigt die Anzahl Aktienoptionen, die von Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung zum 31. Dezember 2007 gehalten werden:

In den Angaben für Dr. Keller sind Aktien bzw. Aktienoptionen, die von Roche Finanz AG gehalten werden, nicht enthalten. Informationen zu bedeutenden Aktionären sind in der Erläuterung 10 „Bedeutende Aktionäre“ im Anhang enthalten.
10 Bedeutende Aktionäre
Gemäss den Basilea vorliegenden Informationen halten die folgenden Aktionäre einen bedeutenden Prozentsatz der Aktien von Basilea zum 31. Dezember 2007:

Die Prozentsätze in der Aufstellung oben basieren auf 9,543,678 ausstehenden Aktien zum 31. Dezember 2007.
Vorschlag des Verwaltungsrats zur Verwendung des Bilanzverlusts

Der Verwaltungsrat schlägt eine Auflösung aus gesetzlicher Reserve in freie Reserve in Höhe von CHF 28.4 Mio. und eine Verrechnung der freien Reserve mit dem Bilanzverlust in Höhe von CHF 119.6 Mio. vor.